Große „Überraschung“: dayli-Million war Firmenvermögen

Wir sind schockiert und fassungslos: Die gestohlene dayli-Million war nicht das private Geld des Herrn Rudolf Haberleitner. Es war das Geld der Firma dayli. Man fragt sich, wer diese Frage überhaupt gestellt hat. Bei solch einem billigen Coup wie dem von Haberleitner muss man sich anstrengen, nicht mißtrauisch zu werden. Ein erwachsener Mann mit einem ausgewachsenen Gehirn, welcher als Chef einer großen Firma fungiert, wird auf einmal wieder zum dreijährigen Kind und willigt ein, einfach Mal so einem Typen einen Geldkoffer zu geben.  Dazu braucht man doch keinen Notar. Keinen Juristen. Keine Zeugen. Wozu? Das machen doch nur Erwachsene. Also, wenn es ihm oder seinen Kumpanen an Geld mangelt, wäre ein weniger blöder Coup vielleicht gelungener gewesen. Aber die Polizei wird die Intensität ihrer Ermittlungen an die Höhe der Bestechungsgelder anpassen. Vielleicht also doch nicht so dumm, Herr Haberleitner. Warum auch nicht. Ich finde, da hätte er noch ein paar Milliönchen mehr in den Geldkoffer packen können. Ohne Zeugen, ohne Juristen, ohne Notar…

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Über ruthwitt

Politikwissenschafterin.
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