Billa: Der Minus 25%-Schmäh

Leute wie unsereins sind nun einmal auf gewisse Rabatte angewiesen, um sich auch so manche Luxusgüter, die andere schlicht als Konsumgüter bezeichnen, leisten zu können. So ist man schon sehr euphorisch, wenn man die dieswöchige „Aktion“ von Billa erblickt: 8 Mal „Minus-25%-Pickerl“ auf acht Lieblingsprodukte unserer Wahl. Man geht also voller Vorfreude zum Billa. Man fragt an der Kassa und die Kassiererin antwortet prompt: „Na, die Pickerl sind uns ausgegangen“. Man verlässt den Billa wieder. Man kommt am nächsten Tag. Früher. „Na, die Pickerl sind uns ausgegangen“. Man kommt am übernächsten Tag- bis zum letzten Tag, an dem es wieder einmal heißt: „Na, die Pickerl sind uns ausgegangen.“ Am letzten Tag ist man schon sehr wütend. Man hat da so einen Verdacht. Hat Billa diese angebliche Aktion mit den Minus-25%-Pickerln nur als Werbung angepriesen und verteilt sie in Wirklichkeit gar nicht? Hat der Schmäh den Zweck, Kunden ins Geschäft zu locken? Bitte, euch können doch nicht vom ersten bis zum letzten Tag der Aktion die Pickerl ausgegangen sein?! Ich wunderte mich eh über die Großzügigkeit des Billa, gleich acht  Minus 25%-Rabatte herzugeben. Jetzt weiß ich auch, warum die vom Billa so großzügig sind: Diese Rabatte hat es einfach nicht gegeben- zumindest nicht für mich. Vielleicht habe ich auch nur ganz ganz viel Pech?

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Über ruthwitt

Politikwissenschafterin. In Heidelberg studiert....
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