Spar-Rabattmarkerl-Frust

Wie ich so meine Taschen ausleere, kommen die Rabattmarkerln zum Vorschein: Zwei vom September vergangenen Jahres, ein paar von anderen längst nicht aktuellen Monaten und ein paar „Oster-Rabattmarkerl“. Ich würde mich nun gern mit dem Zuständigen für diese „Aktion“ unterhalten und ihn fragen, ob diese Rabattmarkerl-Aktion einen anderen Sinn hat, als Klebepapier zu bedrucken, denn hat tatsächlich jemals jemand dieses ganze Heftchen vollbekommen? Die machen das so kompliziert, dass man ja nicht in Versuchung kommt, die Heftchen zu komplettieren- da gibt es nämlich den Sammelzeitraum und dann gibt es den Einlösezeitraum und es ist eben Pech, wenn man zum knapp bemessenen Einlösezeitraum, an dem man diese blöden Vormonats-Markerln schon längst wieder vergessen hat, gar nicht einkaufen muss, kann oder will. Ich würde mich auch gar nicht ärgern, wenn es diese Rabattmarkerl-„Aktion“ gar nicht gäbe, aber jetzt animieren sie einen ja dazu, sich mit dem Thema zu beschäftigen, indem sie dir diese Aufkleber mit der Rechnung in die Hand drücken und man sich denkt, dass man jetzt ein Vermögen einfach so verschwendet, weil man wieder einmal nur vier Markerln hat oder weil man das Heftchen nicht ausgehändigt bekommen hat oder weil man eben nicht ständig Heftchen in der eh schon von Supermarktkarten platzenden Geldbörse herumträgt!

Über ruthwitt

Politikwissenschafterin.
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