Eier vom Wanderhuhn

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Mit dem Wandern verbindet der Mensch offenbar etwas Positives. Wie sonst ließe sich die angebliche Beliebtheit der „Wanderhure“ erklären? Ist eine „Wanderhure“ besser, als eine Hure? Ist sie moralischer? Ist sie am Ende gar keine Hure? Der „Wanderfalke“ ist uns irgendwie auch sympathischer als ein „normaler“ Falke, denn mit dem Wanderfalken verbinden wir einen, der sich einem höheren Ziel verpflichtet fühlt. Ich zumindest habe aber ganz speziell etwas gegen den „Huren-Wanderfalken“, nachdem er immer wieder zu uns zurückkommt, um saftige Singvögel zu jagen und dann unter aller Augen genüßlich zu zerfleischen. Was ist jetzt mit dem „Wanderhuhn“? Ist das ein Huhn, das auf Wanderschaft geht? Und wenn es auf Wanderschaft geht- wie bekommen wir dann seine Eier in die Hände und die gut gefüllten Supermarktregale? Immerhin- von den ganzen Wanderern- Durchwanderer inklusive- ist mir das „Wanderhuhn“ noch das sympathischste. Es wird viel Mühe in seine Semi-Wanderung investiert, auch wenn es eher der mobile Stall ist, der wandert, und nicht das Huhn.

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Über ruthwitt

Politikwissenschafterin.
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