Billa: Der Minus 25%-Schmäh

Leute wie unsereins sind nun einmal auf gewisse Rabatte angewiesen, um sich auch so manche Luxusgüter, die andere schlicht als Konsumgüter bezeichnen, leisten zu können. So ist man schon sehr euphorisch, wenn man die dieswöchige „Aktion“ von Billa erblickt: 8 Mal „Minus-25%-Pickerl“ auf acht Lieblingsprodukte unserer Wahl. Man geht also voller Vorfreude zum Billa. Man fragt an der Kassa und die Kassiererin antwortet prompt: „Na, die Pickerl sind uns ausgegangen“. Man verlässt den Billa wieder. Man kommt am nächsten Tag. Früher. „Na, die Pickerl sind uns ausgegangen“. Man kommt am übernächsten Tag- bis zum letzten Tag, an dem es wieder einmal heißt: „Na, die Pickerl sind uns ausgegangen.“ Am letzten Tag ist man schon sehr wütend. Man hat da so einen Verdacht. Hat Billa diese angebliche Aktion mit den Minus-25%-Pickerln nur als Werbung angepriesen und verteilt sie in Wirklichkeit gar nicht? Hat der Schmäh den Zweck, Kunden ins Geschäft zu locken? Bitte, euch können doch nicht vom ersten bis zum letzten Tag der Aktion die Pickerl ausgegangen sein?! Ich wunderte mich eh über die Großzügigkeit des Billa, gleich acht  Minus 25%-Rabatte herzugeben. Jetzt weiß ich auch, warum die vom Billa so großzügig sind: Diese Rabatte hat es einfach nicht gegeben- zumindest nicht für mich. Vielleicht habe ich auch nur ganz ganz viel Pech?

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Life Ball vs Männersex ist geil-Ball

Es gäbe viele gute Gründe, eine Art Staatsfeier, die vom ORF übertragen und vom Steuerzahler zu einem nicht unerheblichen Teil finanziert wird, zu veranstalten. Zum Beispiel den „Alle Mädchen und Frauen auf der Welt sollen einen Anspruch auf Toiletten und Frauenhygiene-Artikel haben-Ball“. Oder den „Alle Mädchen auf der Welt sollen das geschützte und überwachte Recht auf eine vollständige Schulbildung haben-Ball“. Oder den „Frauen sollen vom Staat geschützt und nicht Vergewaltigern und männlichen Scheißgeburten ausgeliefert sein-Ball“.  Aber natürlich geht es beim Life-Ball nicht um Dinge, die die Welt bewegen, sondern um die Stilisierung von HIV-Überträgern zu Künstlern und Opfern. Das Motto: Wenn du ein Versager bist, kannst du immer noch für Homosexuelle und ihr verantwortungsloses Sexualleben werben, dann kommst du ganz groß raus. Die Message für die Jugend: Verantwortungsloses perfides Sexualverhalten von Homosexuellen ist geil und nicht nur das. Du wirst auch noch zum Opfer und zum Star stilisiert. Keine Rede davon, dass Homosexuelle und ihr verantwortungsloses Sexualleben für die sintflutartige Verbreitung von HIV verantwortlich sind. Keine Rede davon, dass ihr Lotterleben und das Gebrauchen von Drogen HIV doppelt und dreifach verbreiten lassen. Keine Rede davon, dass es hier um Leute geht, die keinerlei Verantwortung im Leben haben und durch ihr Lotterleben eine Seuche übertragen. Dank der Prostitution dann auch an unschuldige Menschen, die Familienmitglieder sind und dank der Blut „spendenden“ Junkies auch an Menschen, die nichts damit zu tun haben! Keine Rede davon, dass die Notgeilheit von Homosexuellen der Steuerzahler und der Staat dann zu bezahlen hat und dass damit Geld für die Heilung anderer Krankheiten für verantwortungsloses Sexualverhalten von Homosexuellen ausgegeben wird. Es geht auch darum, ständig zu plakatieren, dass wir in einer „freien“ Gesellschaft leben, die aber nur so frei ist, wie die Propaganda das will, und dass homosexuelle Männer einfach alles dürfen, weil sie homosexuell sind. Mit kitschigen Filmen über prominente Homosexuelle, die „zufällig“ auch zu AIDS gekommen sind, wird das Publikum darauf getrimmt, in jedem ein Opfer und nicht einen Täter zu sehen, denn schuld ist natürlich immer der andere! Er wollte doch nur ein bisschen geilen Popo-Sex und wurde verführt, der Arme! Und das nicht nur einmal! Wer schert sich schon um Ball-Mottos wie vergewaltigte Frauen, Frauen, die Sklaven sind, Frauen, die kein normales und gesundes Leben führen können, Mädchen, die keine Bildung genießen dürfen und Frauen, die durch ihren Körperbau und den Mangel an Geld und Sanitäreinrichtungen schrecklichen Krankheiten ausgeliefert sind! Das ist halt nicht so cool wie der auf einem Einrad fahrende grüne Harlekin, der für den Ball der Homosexuellen wirbt. Auch Krankheiten wie Gebärmutterhalskrebs und Brustkrebs sind längst nicht so cool, um dazu einen Ball zu veranstalten, denn dazu fehlen auch die notwendigen Selbstdarsteller. Welche coole Rock-Band und welcher „Staatskünstler“ würde sich schon auf einem Ball für weltweite Frauenhygiene in Szene setzen?

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Der verlogene Konsument

In Österreich ist alles besser. Die Leute achten wirklich darauf, woher ihr Essen kommt. Nicht wahr? Ganz besonders, wenn das Essen in Lokalen serviert wird- ohne Spuren zu hinterlassen! Oder in allen Fertigprodukten- nein, die braven Hausfrauen und Yuppies kaufen doch keine Fertigprodukte! Zumindest nicht, wenn die Fernsehkamera dabei ist!

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Der arme Ritter vom Goethehof

Neulich wurde wieder Nationalratsabgeordneter Peter Pilz als ewiges unerschütterliches Positiv-Beispiel für den Umstand herangezogen, warum Wiener Gemeindebauten keine Ghettos seien. Nun ist der Goethehof nicht unbedingt als Negativbeispiel zu gebrauchen- ich würde gern eine Gemeindewohnung im Goethehof haben! Denn der Herr Pilz wohnt dort trotz seines plus minus 10.000 Euro-Monatseinkommens vom Steuerzahler und blockiert damit eigentlich eine Wohnung, die für Menschen gedacht ist, die sich anderes nicht leisten können, oder? Und wenn er die vielen Tausend Euros eh nicht benötigt, weil er ja in einer Gemeindewohnung lebt, kann er doch auf sein Abgeordnetengehalt, Zuwendungen und Sonderauslagen verzichten und es für einen guten Zweck spenden- wie den Bau von neuen Wohnungen für immer neue Zuwanderer? Immerhin müssen diese Wohnungen gratis sein- da wäre der eine oder andere Zehntausender im Monat gar nicht schlecht?

http://diepresse.com/home/innenpolitik/1296111/Oesterreich_Pilz-hat-sich-Wohnung-erschwindelt

http://www.wien-konkret.at/politik/politikergehaelter

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Fresst Ferrero-Süsskram!

Lieber ORF, wir sind sehr dankbar, dass ihr unter Vorspiegelung eines informativen Beitrags offensichtliche Schleichwerbung für die Firma Ferrero und Nutella mit den von unbedarften Bürgern durch Zwang zusammenschmarotzten Gebühren macht! Was qualitativ minderwertigere Produkte im Osten angeht, hättet ihr auch Rasierer von Gillette als Vergleich heranziehen können, aber es geht hier um Produktplatzierungen, eine unverschämte Werbung und die Täuschung der Zwangsgebühren-Scheinkonsumenten über angebliche Informationen!

http://tvthek.orf.at/profile/heute-mittag/4660089/heute-mittag/13920916/Nutella-Qualitaet-Ost-West-Vergleich/14004493

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Braun vs Blond

Die Fraktion der genetisch nicht Bevorzugten reicht folgende Diskriminierungsbeschwerde ein: Das Lied „Siebzehn Jahr, blondes Haar“ von Udo Jürgens diskriminiert Frauen mit braunen Haaren. Warum singt er nicht „Siebzehn Jahr, braunes Haar?“ Ist braunes Haar etwa zu sehr mit unerwünschten Konnotationen verbunden? Oder sind Menschen mit gewissem Erscheinungsbild einfach nicht so beliebt, so dass sich Liedergut über Menschen mit dunklen Haaren nicht verkaufen würde, weil es nicht heimatsduselig genug ist? Phänotypische Eigenschaften sind nicht nur aus Beschreibungen von Kriminellen zu eliminieren, sondern auch aus dem Kultur- und Liedergut! Ebenfalls ist das Lied von Rainhard Fendrich „Blond wie eine Semmel“ auf den Verbotsindex der politischen Unkorrektheiten zu stellen, da es den Typus des arischen Menschen wie er von den Nationalsozialisten stilisiert wurde, verherrlicht. Empfehlungen zur Umschreibung sind bereits eingetroffen: „Braun, wie ein Kornspitz sein“ wurde von der Kommission für politische Korrektheit einstimmig angenommen.

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Die linken Dampfplauderer

Gesichtsstraffungs-Gutmenschin Primadonna Wichtigmacher (Name von der Redaktion gegendert) tönt im Parlament herum, dass sich ihr sinngemäß die Fußnägel aufrollen, wenn sie daran denkt, den osteuropäischen Arbeitskräften in Österreich die Kinderbeihilfe zu reduzieren. Mit dramatischer Stimme spricht sie von den bedauernswerten elternlosen Kindern in Rumänien, die ihre Eltern nicht sehen, weil die in Österreich schuften. Das Pech von allen, die Kinder kriegen, die sie sich nicht leisten können, aber wurscht. Österreichisches Lohndumping in der Pflege ist der soziale Missstand, den die grünen Helden der Arbeit bemängeln sollten. Hier von armen Kindern in Rumänien zu sprechen, die ohne Eltern sind, schafft eine falsche Dramatik, denn wer ist denn schuld, dass die armen Kinder in Rumänien ohne Eltern sind? In Österreich ist niemand zu diesen Hungerlöhnen bereit, sich seine Bandscheiben zu ruinieren und Krebs von Arbeit zu bekommen- so holt man sich billige und willige Osteuropäer und Osteuropa verkommt immer weiter zu einem gesetzlosen Mafia-Wunderland und Korruptionssumpf. Von sozialer Gerechtigkeit zu schwafeln und diese Missstände über Jahrzehnte nicht beseitigen zu wollen ist typisch für die „linke“ Dampfplauderei: Eine rauchende Tüte mit lauter Nichts aufzumachen und so Eindruck bei den geistig Minderbemittelten zu schinden.

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s’Herzerl

Letztens stehe ich im Supermarkt an der Kassa und räume meine Sachen ein. Die Kassiererin fragt mich „Samma’s, Herzerl?“ Ich bin gerührt. In Deutschland hat mich noch nie jemand mit „Herzerl“ angeredet und dabei hätten sie allen Grund! Das ist genau die Wärme und Freundlichkeit, die mir so gut an den Österreichern gefällt! Als die Kassiererin zum zweiten Mal nicht ganz so freundlich und mit Nachdruck fragt „Samma’s, Herzerl“?, schaue ich hoch und blicke sie verdutzt an. Sie scheint mich wirklich gern zu haben, die nette Kassiererin. Als ich bezahlen will, fragt sie mich wieder mit Nachdruck „Samma’s, Herzerl?“ Ich bezahle und schaue sie irritiert, aber mit Wohlwollen an. Da zerrt sie aus der Kassa ihre Aufkleber mit Heftchen und fragt ein letztes Mal „Sammeln’s Herzerl?“

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Der Hauptgewinn

Der ORF wird nicht müde, ständig Zuwanderer aus dem Orient zu plakatieren, die für Österreichs Wirtschaft ein Win Win-„Geschäft“ seien. Eigenartigerweise sind in denselben Rundschauen auch Berichte über kriminelle, gewalttätige Jugendbanden aus dem nahen und fernen Osten zu sehen, die Einkaufszentren, Straßen und Schulen zu sozialen Brennpunkten machen. Jetzt soll der ORF einmal erklären, was für einen Mehrwert dieses kriminelle Gesocks aus tausendundeiner Nacht, das auf Basis der Grundsicherung nicht nur im Donauzentrum, sondern auch in Schulen und auf den Bahnhöfen Angst, Schrecken, Abscheu, Entsetzen sowie permanenten Schaden an der Gemeinschaft verursacht, für einen Mehrwert für die Republik Österreich bringen soll? Sie verticken ihre Drogen, nehmen sie auch selbst, verstopfen mit ihren Prügeleien dauernd Krankenhaus-Ambulanzen und lassen sich auf Kosten der arbeitenden Bevölkerung vollversorgen, beklauen ständig arglose Menschen, kaufen sich dafür dann was zu futtern und dann verunstalten sie den öffentlichen Raum: Bahnhöfe, Plätze, Toiletten, Einkaufszentren. Sich mit dem Gesocks nicht auseinandersetzen zu wollen und irgendwas von einer Win Win-Situation zu schwafeln ist angesichts der realen Situation politisch nicht sehr verantwortungsvoll, aber man scheue sich, den Begriff „Lügenpresse“ zu verwenden, denn wer die Wahrheit erfahren will, muss nur einmal auf eine U-Bahn-Station gehen oder eine dieser Win Win-Schulen besuchen, wo das Wienerische bereits unter einem Ghetto-Kauderwelsch wie in Deutschland begraben wurde und Springmesser und Amphetamine zur Grundausstattung eines jeden vorbildlichen Schülers gehören.

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Mehr Ski am Katschi?

Nicht nur die Schneemafia am Katschberg wirbt für ihre Pisten. Wegen dem Volksglauben ans Jesuskind und Weihnachtshype-Einnahmen hat man vielerorts entschieden, die Eröffnung der Skisaison im Dezember zu platzieren- meteorologisch seit Jahrhunderten bzw. gar Jahrtausenden ein Schwachsinn. Was in der Piefke-Saga so treffend auf die Spitze der Ironie getrieben wurde, ist heutzutage der ganz reale Wahnsinn. Anstatt sich zu freuen, dass die Almen im Dezember bis Januar in sattem Grün stehen, man keine Schneeräumfahrzeuge einsetzen muss und Strom in jeder Hinsicht spart, spielt man irgendwelchen Prolo-Idioten das Wintermärchen vor und beschießt mit Schneekanonen, die ganzen Kraftwerken sinnlos Energie rauben, grüne Almen! Mit dem Schmäh von den Arbeitsplätzen braucht die Skimafia nicht kommen, denn dafür, dass da eine Handvoll Bauern ihre Almen verpachten und ein paar Eierspeisen braten können, wird Umwelt zerstört, Massentourismus gefördert und zahlen tun diese ganze Lügen-Wintermärchen-Kulisse nicht etwa die „reichen Russen“ und Co., sondern die EU und die Steuerzahler. Man ernährt mit dem vielen Geld, das dann anderswo wie z.B. in den Krankeninfrastruktur fehlt, Superreiche, riesige Hotelfirmen, Skilift-Betreiber und lauter daran angehängte Firmen, die ihre Einnahmen in Wirtschaftsoasen in der Karibik parken. Warum auf den Naturschnee warten, der jetzt eh da ist? Warum nicht mit Schneekanonen grüne Almen beschießen? Mehr Ski am Katschi und anderswo können sich diese Märchenerzähler, die mit Kunstschnee dummen Menschen eine heile Welt auf Kosten von Steuerzahlern, Natur und Umwelt vorgaukeln, sonstwo hineintun!

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