Die Wiener Klingel-Terroristen

Wien ist sehr kommod für Fußgänger und Radfahrer. Ja, man könnte sagen, es ist schon zu kommod. Zumindest für die Radfahrer. Wenn man an der Alten Donau oder am Praterstern so als Fußgänger seiner Wege schlendert und sich unter Umständen mit den Fahrrad-Faschisten den Weg teilen muss, wird man ständig in den Zustand eines Herzinfarktes versetzt, denn ständig terrorisieren einen die „eiligen“ Pseudo-Sportradler. Das hat dann auch oft ziemlich unangenehme Folgen, denn man weiß ja nicht, in welche Richtung man diesem hinter einem herrasenden Fahrrad-Faschisten ausweichen soll und so bringt dieses Terror-Klingeln oft gar nichts, außer einen möglichen Herzinfarkt beim Fußgänger und einen Unfall mit diesen egoistischen Typen auf ihrem Drahtesel, die genauso wie die schwanz- und hormongesteuerten Autofahrer der Ansicht sind, dass ein gemeinsam genutzter Weg ihnen alleine gehört oder dass sie das Recht haben, zu rasen und Fußgänger zu terrorisieren. Jedes Mal wenn ich einen dieser Klingel-Terroristen auf ihrem Kastrationsgestell höre und sie mich dreist anklingeln als wären sie von der Rettung oder müssten ein Spenderorgan übermitteln denke ich mir, dass sie Hodenkrebs kriegen sollen dafür, dass sie keinen Funken Anstand besitzen und sich genauso gebärden wie die Schniedelverlängerer in ihren Geländewagen und die ganzen Kriminellen in ihren Nobelkarossen, die am Praterstern und Gürtel ihre Autorennen abziehen und Unfälle verursachen!

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Die bösen Lehrer

Lehrer stehen vor Gericht und müssen nachher eine empfindliche Geldbuße zahlen, weil sie einen Dreizehnjährigen nicht genug beaufsichtigt haben. Einen Menschen, der davon ausgeht, dass Eltern die Erziehung von Kindern übernehmen sollten und niemand sonst, kann es nur entsetzen, dass ein 13jähriger offensichtlich nicht schwimmen kann. Also zu meiner Zeit gab es wirklich kein Kind, das nicht schwimmen gelernt hat. Und zwar nicht in teuren Schwimmkursen- nein, man hat es sich gemeinsam beigebracht- etwas Leichteres als Schwimmen gibt es ja wohl nicht. Heute werden offensichtlich unzählige Kinder gemacht, für die sich gewisse Rabeneltern nur so weit interessieren, wie es für sie Geld vom Staat gibt. Die Verantwortung für ihre Kinder wollen sie keine Sekunde lang übernehmen! Wenn die Kinderlein schlechte Noten haben, ist der böse Lehrer schuld und man sieht ja anhand des Deppen-Lernniveaus auf österreichischen Gymnasien, wohin das dann führt, wenn Lehrer gezwungen werden, nichts mehr zu fordern und nur mehr Kuschellehrer zu sein. Ein 13jähriger, der einen 24Stunden-Aufpasser braucht, muss ohnehin darauf überprüft werden, ob er geistig voll mündig ist und die Einzigen, die die Verantwortung für so ein Desaster tragen, sind die Eltern, die 13 Jahre lang nicht fähig waren, dem Kind, das jetzt schon ein junger Erwachsener ist, so etwas Simples wie Schwimmen beizubringen. Lehrer haben nicht die Erziehungspflicht für Kinder, werden aber ständig mit drakonischen Strafen „zurechtgewiesen“. Der einzige Grund, warum da kein öffentlicher Protest von Seiten der Lehrer entsteht, ist wohl die Angst, den Beamtenstatus zu verlieren. Dabei ist es schon seit Jahrzehnten überfällig, den Beamtenstatus auch für diese Berufsgruppe zu eliminieren, genauso wie für Politiker und einfach alle außer Polizisten, die von ihrem Status übrigens am wenigsten haben. Ob es um penetrante Provokation, Ruhestörung, Mobbing und Beleidigungen durch angebliche Minderheiten in der Schule geht oder um die Anmache durch frühreife Schülerinnen-Kindernutten- die bösen Lehrer sind immer schuld, denn mit Logik hat diese einseitige juristische und soziale Verfolgung von Lehrern, die gar nichts verbrochen haben, nichts zu tun! Recht ist, was dem politischen Mainstream entspricht, und den gesunden Menschenverstand sollten sich Herr und Frau Lehrer bitteschön gleich am ersten Schultag abtrainieren- sonst drohen empfindliche Geldstrafen!

http://www.nachrichten.at/nachrichten/chronik/Badeunfall-Lehrer-bekennen-sich-nicht-schuldig;art58,2641136

http://www.krone.at/oesterreich/3-lehrer-nach-badeunfall-von-bub-13-vor-gericht-diversionsentscheid-story-581830

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Merkur: Ich will keine Sammelbilder!

Ich bin nun kein großer Fan von Merkur. Dazu hat so einiges, was dort angeboten wird, beigetragen. Viel Plastik, viel Ungesundes und echt Schäbiges im Angebot, das in einer glänzenden Plastikverpackung den Eindruck von Qualität erwecken soll. Aber früher haben wir noch die Minus-15-Prozent-Tage gern genutzt- immerhin konnte man sich als vegan lebender Mensch dort mit Sachen von Vegavita versorgen, die es sonst nicht in dieser Auswahl gab. Wenn es schon Prozenttage gibt, dann kauft man ja in einer größeren Menge Sachen ein, die man sich sonst nie leistet. Da kommt dann schon eine Summe zusammen, auf die glücklicherweise Prozente angerechnet werden. Ich schaue mir zu Hause den Kassenzettel an. Merkur bietet, wie auch andere Supermärkte, ja fast andauernd irgendwelche „Sticker“ und Sammelbilder an. Aber nicht etwa gratis! Ja, ich sehe, dass da ca. 10 Euro für diese Bilder, die ich gar nicht haben will, verrechnet wurden, die dann abgezogen wurden. Ich finde es wirklich schäbig, in meinem Namen und auf meiner Rechnung die Umwelt auf so eine teure Weise zu verschmutzen! Die Kassiererin scannt diesen teuren, fast zehn Euro teuren, umweltverschmutzenden Müll einfach auf meine Rechnung ein, ohne zu fragen, ob ich das überhaupt will! Und zieht davon auch noch Prozente ab- das finde ich auch nicht in Ordnung! Ich will nicht, dass irgendwelche Sticker, die angeblich zehn Euro kosten, auf meine Rechnung kommen! Wie komme ich dazu?

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Seawatch: Rettung vs Legalisierte Schlepperei

Die legalen Schlepper von illegalen Einwanderern, die sich als Retter bezeichnen und sich mit dem wohlklingenden Namen NGO schmücken, verteidigen das gezielte millionenfache Einschleusen von illegalen Einwanderern in die EU. Die NGOs, unter dessen Namen sich einfach alles, auch illegales, halblegales und einfach kriminelles verstecken kann, arbeiten natürlich nicht mit Schleppern zusammen und die bösen Politiker, die auf Recht und Ordnung bestehen, betreiben unterlassene Hilfeleistung, da sie angeblich etwas gegen illegale Einwanderung und die Betreibung davon durch NGOs wie Seawatch tun wollen. Was Malta angeht, von wo der Herr Sprecher von Seawatch, Ruben Neugebauer, live zum ORF zugeschaltet wurde, können besonders Mädchen und Frauen tolle Geschichten erzählen und wer nicht dort war, sollte sich von diesem mitleidsduseligen Fördern von Anarchie nicht täuschen lassen. Viele junge Menschen sind auf Malta unter anderem als Sprachschüler auf ein paar Wochen da. Viele der Mädchen aus guten westeuropäischen Hause müssen sich von unzähligen arabischen Stalkern verfolgen und belästigen lassen, die ihnen ganz offen nachstellen mit dem Ziel, dass sie sie wohl nach Hause, in das gute Westeuropa, mitnehmen. Zu meiner Zeit zumindest wurde kein Mädchen von diesen anarchischen und für die Mädchen gefährlichen Zuständen informiert und man musste sich von diesen „Flüchtlingen“ verfolgen, stalken und belästigen lassen! Penetrantes Stalken und Nachstellen ist nämlich bei diesen primitiven illegalen Einwanderern Sitte und man mag gar nicht wissen, wie hoch die Dunkelziffer von Mädchen ist, die diese arabischen Stalker aus aller Herren orientalischen Ländern, die auf Malta in unübersichtlichen Massen in einer illegalen Parallelgesellschaft leben und nichts Gutes betreiben, abgewiesen haben, sie darauf hingewiesen haben, sie nicht zu verfolgen, und mit ziemlich unangenehmen handgreiflichen und gewalttätigen Konsequenzen und physischer Nötigung rechnen mussten! Aber Menschen wie Ruben Neugebauer betreiben eben die Politik der Verkuschelung von Kriminalität und die Bösen sind natürlich Menschen, die sich eigentlich auf Sicherheit und Recht und Ordnung verlassen und Opfer sind natürlich diese dubiosen ungustösen Typen, die den Frauen und Mädchen nachstellen und nicht die Mädchen und die Frauen! Alleine auf Malta unterwegs zu sein? Nie wieder! Jemals wieder nach Malta kommen? Nicht unbedingt!

Übrigens: Geschmacklose Parallelen zu Konzentrationslagern dürfen nur von Mitgliedern von Seawatch verwendet werden- sollte das ein anderer tun, muss er mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen.

http://tvthek.orf.at/topic/Ausland/13869218/ZIB-24/13938193/Sea-Watch-Sprecher-zur-Kritik-an-NGOs/14093642

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Billa: Der Minus 25%-Schmäh

Leute wie unsereins sind nun einmal auf gewisse Rabatte angewiesen, um sich auch so manche Luxusgüter, die andere schlicht als Konsumgüter bezeichnen, leisten zu können. So ist man schon sehr euphorisch, wenn man die dieswöchige „Aktion“ von Billa erblickt: 8 Mal „Minus-25%-Pickerl“ auf acht Lieblingsprodukte unserer Wahl. Man geht also voller Vorfreude zum Billa. Man fragt an der Kassa und die Kassiererin antwortet prompt: „Na, die Pickerl sind uns ausgegangen“. Man verlässt den Billa wieder. Man kommt am nächsten Tag. Früher. „Na, die Pickerl sind uns ausgegangen“. Man kommt am übernächsten Tag- bis zum letzten Tag, an dem es wieder einmal heißt: „Na, die Pickerl sind uns ausgegangen.“ Am letzten Tag ist man schon sehr wütend. Man hat da so einen Verdacht. Hat Billa diese angebliche Aktion mit den Minus-25%-Pickerln nur als Werbung angepriesen und verteilt sie in Wirklichkeit gar nicht? Hat der Schmäh den Zweck, Kunden ins Geschäft zu locken? Bitte, euch können doch nicht vom ersten bis zum letzten Tag der Aktion die Pickerl ausgegangen sein?! Ich wunderte mich eh über die Großzügigkeit des Billa, gleich acht  Minus 25%-Rabatte herzugeben. Jetzt weiß ich auch, warum die vom Billa so großzügig sind: Diese Rabatte hat es einfach nicht gegeben- zumindest nicht für mich. Vielleicht habe ich auch nur ganz ganz viel Pech?

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Life Ball vs Männersex ist geil-Ball

Es gäbe viele gute Gründe, eine Art Staatsfeier, die vom ORF übertragen und vom Steuerzahler zu einem nicht unerheblichen Teil finanziert wird, zu veranstalten. Zum Beispiel den „Alle Mädchen und Frauen auf der Welt sollen einen Anspruch auf Toiletten und Frauenhygiene-Artikel haben-Ball“. Oder den „Alle Mädchen auf der Welt sollen das geschützte und überwachte Recht auf eine vollständige Schulbildung haben-Ball“. Oder den „Frauen sollen vom Staat geschützt und nicht Vergewaltigern und männlichen Scheißgeburten ausgeliefert sein-Ball“.  Aber natürlich geht es beim Life-Ball nicht um Dinge, die die Welt bewegen, sondern um die Stilisierung von HIV-Überträgern zu Künstlern und Opfern. Das Motto: Wenn du ein Versager bist, kannst du immer noch für Homosexuelle und ihr verantwortungsloses Sexualleben werben, dann kommst du ganz groß raus. Die Message für die Jugend: Verantwortungsloses perfides Sexualverhalten von Homosexuellen ist geil und nicht nur das. Du wirst auch noch zum Opfer und zum Star stilisiert. Keine Rede davon, dass Homosexuelle und ihr verantwortungsloses Sexualleben für die sintflutartige Verbreitung von HIV verantwortlich sind. Keine Rede davon, dass ihr Lotterleben und das Gebrauchen von Drogen HIV doppelt und dreifach verbreiten lassen. Keine Rede davon, dass es hier um Leute geht, die keinerlei Verantwortung im Leben haben und durch ihr Lotterleben eine Seuche übertragen. Dank der Prostitution dann auch an unschuldige Menschen, die Familienmitglieder sind und dank der Blut „spendenden“ Junkies auch an Menschen, die nichts damit zu tun haben! Keine Rede davon, dass die Notgeilheit von Homosexuellen der Steuerzahler und der Staat dann zu bezahlen hat und dass damit Geld für die Heilung anderer Krankheiten für verantwortungsloses Sexualverhalten von Homosexuellen ausgegeben wird. Es geht auch darum, ständig zu plakatieren, dass wir in einer „freien“ Gesellschaft leben, die aber nur so frei ist, wie die Propaganda das will, und dass homosexuelle Männer einfach alles dürfen, weil sie homosexuell sind. Mit kitschigen Filmen über prominente Homosexuelle, die „zufällig“ auch zu AIDS gekommen sind, wird das Publikum darauf getrimmt, in jedem ein Opfer und nicht einen Täter zu sehen, denn schuld ist natürlich immer der andere! Er wollte doch nur ein bisschen geilen Popo-Sex und wurde verführt, der Arme! Und das nicht nur einmal! Wer schert sich schon um Ball-Mottos wie vergewaltigte Frauen, Frauen, die Sklaven sind, Frauen, die kein normales und gesundes Leben führen können, Mädchen, die keine Bildung genießen dürfen und Frauen, die durch ihren Körperbau und den Mangel an Geld und Sanitäreinrichtungen schrecklichen Krankheiten ausgeliefert sind! Das ist halt nicht so cool wie der auf einem Einrad fahrende grüne Harlekin, der für den Ball der Homosexuellen wirbt. Auch Krankheiten wie Gebärmutterhalskrebs und Brustkrebs sind längst nicht so cool, um dazu einen Ball zu veranstalten, denn dazu fehlen auch die notwendigen Selbstdarsteller. Welche coole Rock-Band und welcher „Staatskünstler“ würde sich schon auf einem Ball für weltweite Frauenhygiene in Szene setzen?

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Der verlogene Konsument

In Österreich ist alles besser. Die Leute achten wirklich darauf, woher ihr Essen kommt. Nicht wahr? Ganz besonders, wenn das Essen in Lokalen serviert wird- ohne Spuren zu hinterlassen! Oder in allen Fertigprodukten- nein, die braven Hausfrauen und Yuppies kaufen doch keine Fertigprodukte! Zumindest nicht, wenn die Fernsehkamera dabei ist!

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Der arme Ritter vom Goethehof

Neulich wurde wieder Nationalratsabgeordneter Peter Pilz als ewiges unerschütterliches Positiv-Beispiel für den Umstand herangezogen, warum Wiener Gemeindebauten keine Ghettos seien. Nun ist der Goethehof nicht unbedingt als Negativbeispiel zu gebrauchen- ich würde gern eine Gemeindewohnung im Goethehof haben! Denn der Herr Pilz wohnt dort trotz seines plus minus 10.000 Euro-Monatseinkommens vom Steuerzahler und blockiert damit eigentlich eine Wohnung, die für Menschen gedacht ist, die sich anderes nicht leisten können, oder? Und wenn er die vielen Tausend Euros eh nicht benötigt, weil er ja in einer Gemeindewohnung lebt, kann er doch auf sein Abgeordnetengehalt, Zuwendungen und Sonderauslagen verzichten und es für einen guten Zweck spenden- wie den Bau von neuen Wohnungen für immer neue Zuwanderer? Immerhin müssen diese Wohnungen gratis sein- da wäre der eine oder andere Zehntausender im Monat gar nicht schlecht?

http://diepresse.com/home/innenpolitik/1296111/Oesterreich_Pilz-hat-sich-Wohnung-erschwindelt

http://www.wien-konkret.at/politik/politikergehaelter

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Fresst Ferrero-Süsskram!

Lieber ORF, wir sind sehr dankbar, dass ihr unter Vorspiegelung eines informativen Beitrags offensichtliche Schleichwerbung für die Firma Ferrero und Nutella mit den von unbedarften Bürgern durch Zwang zusammenschmarotzten Gebühren macht! Was qualitativ minderwertigere Produkte im Osten angeht, hättet ihr auch Rasierer von Gillette als Vergleich heranziehen können, aber es geht hier um Produktplatzierungen, eine unverschämte Werbung und die Täuschung der Zwangsgebühren-Scheinkonsumenten über angebliche Informationen!

http://tvthek.orf.at/profile/heute-mittag/4660089/heute-mittag/13920916/Nutella-Qualitaet-Ost-West-Vergleich/14004493

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Braun vs Blond

Die Fraktion der genetisch nicht Bevorzugten reicht folgende Diskriminierungsbeschwerde ein: Das Lied „Siebzehn Jahr, blondes Haar“ von Udo Jürgens diskriminiert Frauen mit braunen Haaren. Warum singt er nicht „Siebzehn Jahr, braunes Haar?“ Ist braunes Haar etwa zu sehr mit unerwünschten Konnotationen verbunden? Oder sind Menschen mit gewissem Erscheinungsbild einfach nicht so beliebt, so dass sich Liedergut über Menschen mit dunklen Haaren nicht verkaufen würde, weil es nicht heimatsduselig genug ist? Phänotypische Eigenschaften sind nicht nur aus Beschreibungen von Kriminellen zu eliminieren, sondern auch aus dem Kultur- und Liedergut! Ebenfalls ist das Lied von Rainhard Fendrich „Blond wie eine Semmel“ auf den Verbotsindex der politischen Unkorrektheiten zu stellen, da es den Typus des arischen Menschen wie er von den Nationalsozialisten stilisiert wurde, verherrlicht. Empfehlungen zur Umschreibung sind bereits eingetroffen: „Braun, wie ein Kornspitz sein“ wurde von der Kommission für politische Korrektheit einstimmig angenommen.

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