„Professor“ oder doch nur verbeamteter „Brotfresser“?

Als Resident Piefke hat man es in Österreich nicht leicht. Da ist zum Beispiel die österreichische Titelsucht und die Besessenheit von willkürlichen Würden-Bezeichnungen, die nichts mit dem Bildungsweg der Person zu tun haben. Der Herr oder die Frau Professor ist dafür bezeichnend. Wer alles in Österreich ein Professor sein will, ist schon bedenklich genug- sieht man ja in diversen Zeitschriften und Fernsehsendungen. Wer alles ein Professor sein kann, ist zumindest genauso besorgniserregend: Grund- und Hauptschullehrer und Lehrer im Allgemeinen. Während „Professor“ in Deutschland eine Bezeichnung für einen lehrenden Beschäftigten an einer Universität ist, der sich meist jahrelang dafür habilitiert hat, ist Österreich ein Schlaraffenland für alle, die nix Besonderes sind und nix der Bezeichnung Entsprechendes leisten, aber etwas sein wollen:

https://kurier.at/leben/ist-jeder-lehrer-ein-professor-junge-gruene-wollen-titel-fuer-alle-abschaffen/253.266.698

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Spar: Natur Pur?

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Symbolisch für den ganzen „Natur“-Schmäh: Der Pseudo-Verzicht auf Plastiktüten mit dem Hinweis, diese nach Chemie ausschauende Tüte sei aus nachwachsenden Rohstoffen und kompostierbar! Habe im Laufe der Jahre beim Gärtnern und auf Ackerland auch so einiges gefunden, was die Leute noch vor kurzem für „kompostierbar“ hielten: Elektro-Plastikkabel, Kleidung, Schuhe, Restmüll jeder Art- vor allem aus Kunststoff. Manche verheizen das auch gern- so gesehen ist natürlich alles „kompostierbar“, aber das schaut mir nicht nach einem Jutesack aus und soll ich versuchen, diese Tüte in meinem Garten auf den Kompost zu legen und den Würmern und Wildtieren als „Nahrung“ anzubieten?

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Schafft endlich den ORF-Freunderlwirtschaftsverein ab!

Immer, wenn ich zufällig wo ORF sehe, stehen mir die Haare zu Berge: Da werden in Nachrichten-, Diskussions- und Kultursendungen einzelne Autoren und ihre Bücher vorgestellt, bei denen man sich fragt, warum bei der Unzahl von Publikationen ausgerechnet ein ORF- bzw. Establishment-Freunderl dort vorgestellt wird und so ungebührliche Vorteile gegenüber Tausenden anderer Autoren erhält! Schafft endlich diese vom Bürger finanzierte ORF-Vetternwirtschaft ab! Wir brauchen eure geistige Bevormundung und Werbung für eure Freunderl nicht!

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Spar-Rabattmarkerl-Frust

Wie ich so meine Taschen ausleere, kommen die Rabattmarkerln zum Vorschein: Zwei vom September vergangenen Jahres, ein paar von anderen längst nicht aktuellen Monaten und ein paar „Oster-Rabattmarkerl“. Ich würde mich nun gern mit dem Zuständigen für diese „Aktion“ unterhalten und ihn fragen, ob diese Rabattmarkerl-Aktion einen anderen Sinn hat, als Klebepapier zu bedrucken, denn hat tatsächlich jemals jemand dieses ganze Heftchen vollbekommen? Die machen das so kompliziert, dass man ja nicht in Versuchung kommt, die Heftchen zu komplettieren- da gibt es nämlich den Sammelzeitraum und dann gibt es den Einlösezeitraum und es ist eben Pech, wenn man zum knapp bemessenen Einlösezeitraum, an dem man diese blöden Vormonats-Markerln schon längst wieder vergessen hat, gar nicht einkaufen muss, kann oder will. Ich würde mich auch gar nicht ärgern, wenn es diese Rabattmarkerl-„Aktion“ gar nicht gäbe, aber jetzt animieren sie einen ja dazu, sich mit dem Thema zu beschäftigen, indem sie dir diese Aufkleber mit der Rechnung in die Hand drücken und man sich denkt, dass man jetzt ein Vermögen einfach so verschwendet, weil man wieder einmal nur vier Markerln hat oder weil man das Heftchen nicht ausgehändigt bekommen hat oder weil man eben nicht ständig Heftchen in der eh schon von Supermarktkarten platzenden Geldbörse herumträgt!

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„Skandal Österreich Nazilied“

Nachdem Österreich nun nichts mehr im Skispringen reißt und die Springer und Flieger eher ein teures repräsentatives Accessoire sind- wie die im Geiste emeritierte österreichische Fußball-Nationalmannschaft-, muss sich die ehemals stolze Nation überlegen, wofür Österreich noch gut und in der Welt bekannt sein soll. Für internationalen Menschen-Import-Export vielleicht? Immerhin sind Waltz und Schwarzenegger wahre Exportschlager, auch wenn Arnie jetzt öfters bei österreichischen Sportveranstaltungen und anderen Happenings zu sehen ist und vielleicht schon eine wenigstens temporäre freiwillige Ausreise aus dem Land der Träume ins Land der Spanischen Hofreitschule und des Wiener Schnitzels im Auge hat, da sich in der Wahlheimat niemand mehr so richtig für ihn interessiert. Aber ob Waltz oder Arnie- mit den Berühmtheiten ist es in Zeiten von globalem Internet, facebook und youtube-Self-made-Stars so, dass man sie beim nächsten Stop im Fastfood-Restaurant schon wieder vergessen hat. Auf der anderen Seite importiert Österreich sehr erfolgreich Menschen. Ob reiche Russen oder reiche Araber- illiberales Gedankengut, dubiose Bündnisse und Geldquellen oder die von den Österreichern so gefürchtete Verschleierung hin oder her- Geld stinkt nicht und ein Dauervisum oder eine Staatsbürgerschaft bringen dem einen oder anderen Konsul, Botschafter und Mitarbeiter diverser Ministerien Dankbarkeit und vielleicht auch anderes. Aber es gibt etwas, wofür Österreich schon immer weltbekannt war und wohl noch lange sein wird: Es ist das Land der Nazi-Skandale und der europaweit dämonisierten Blauen Gefahr. Immer, wenn es nichts mehr zu berichten oder politisch zu debattieren gibt, wird ein Wiederbetätigungs-Thema aus dem Hut gezaubert, auch wenn es nur ein von niemandem beachtetes Burschenschaftler-Lied ist, das sich die meisten jungen Österreicher sicher nicht auf youtube anhören. Viele vermuten Neid dahinter. Den Neid der deutschen Nachbarn über die Österreicher und den Neid der Unterschichten über die exklusiven Burschenschaftler. Doch ein gewisser Neid ist durchaus berechtigt: Da verteidigt ein „halber Perser“ im ORF-Interview einen Oberschichten-Verein, der ausgerechnet von einem kritisiert wird, der auch nicht gerade ein Repräsentant sozialer Unterschichten ist- Christian Kern. Immerhin- selten trifft man bei den Burschenschaften auf Vertreter aus dem Plattenbau, die sich für das Studium, wenn sie denn eines machen können, verschulden müssen und neben dem Studium arbeiten müssen und selten hat ein Unterschichten-Vertreter mit eventuellem Migrationshintergrund, dessen vielleicht alleinerziehender Elternteil Grundsicherung bezieht und von der Hand in den Mund lebt, „Nazi-Lieder“ oder Nicht-Nazilieder in einer schlagenden Verbindung angestimmt, denn in den exklusiven Club der Burschenschaften kommt auch ein „halber Perser“ nur herein, wenn er und seine Familie etwas zu bieten haben. Und wieder wird erfolgreich von dem wahren Skandal abgelenkt: Dass Burschenschaften ein anti-feministischer, diskriminierender Verein sind, der seine Zeitgeist-feindliche Stellung aggressiv zur Schau stellt und der damit genauso der Freiheit und Aufklärung entgegenarbeitet wie Moscheevereine und religiös basierte Schulen. Andererseits- was bleibt von Österreich, wenn es keine „Nazi-Skandale“ und Sozialneid erweckenden Burschenschaften oder Opernbälle mehr gibt?

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Sebastian Kurz und die neue Volkspartei

Da sich Herr Sebastian Kurz im Wahlkampf als Strache II neu erfunden hat und sich mit Sprüchen wie „Durch eine unkontrollierte Zuwanderung ins Sozialsystem sind unsere sozialen Netze überfordert“ oder „…aus diesem Grund haben wir uns bei der Schließung der Westbalkanroute für Österreich eingesetzt und dies- gegen teils massiven Gegenwind- durchgesetzt“ als Retter in und nicht etwa Verursacher der Krise darstellt, ist Österreich nun gespannt auf die Taten von Bundeskanzler Kurz, die den Worten folgen sollen. Denn dass es wieder möglich sein solle, „Wahrheiten auszusprechen“, ist eher weniger das Problem. Für diese „Wahrheiten“ war und ist immer noch die FPÖ zuständig. Aber schafft die Kurz-ÖVP, die sich vielleicht in Anspielung auf die türkischstämmigen Wähler, die ohne ein Wort deutsch zu können per Briefwahl für „Türkis“ abgestimmt haben, als türkis bezeichnet, „eine neue Gerechtigkeit“? Und zwar nicht kostenfreie Sozialleistungen für alle, sondern nur für die, „die ein Leben lang hart gearbeitet und eingezahlt haben“? Was für „klare Verhältnisse“ sind es, von denen der türkise Herr Sebastian Kurz in der Wahlwerbung sprach, die angeblich wieder „ordentliche Arbeit für Österreich ermöglichen“? Wohlgemerkt nicht ordentliche Arbeit für Österreicher oder in Österreich, also fairer Lohn für faire Arbeit etwa, sondern „ordentliche Arbeit für Österreich“, was nur bedeutet: Die illegale Dauerimmigration aus dem Orient und der Ausverkauf der Arbeitsmarktprotektion im Namen einer globalisierten monströsen Wirtschaft ist auch dank der Wirtschaftspartei ÖVP eine nie endende „Arbeit für Österreich“!

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Gutschein für Schmarrn

Letztens bekomme ich beim Billa einen Gutschein ausgedruckt: Minus 25% auf Käse, Antipasti und Oliven. Na ja, geht ja noch- immerhin ist Käse dabei. Aber halt: In ganz kleinen Buchstaben steht darunter „der Marken Billa und Billa Corso“. Ist ja schon ein wenig ausgefallen, die Kombination. Denn jetzt müsste ich durch den ganzen Billa rennen, um Antipasti- wer weiß, wo die überhaupt stehen, Oliven derselben Marken und Käse zu suchen. Ziel ist es wohl, den Kunden zu den anderen überteuerten Sachen vor allem von „Billa Corso“ zu locken. Bei der Marketingabteilung für Corso hat man echt viel Phantasie, was die Kunst angeht, Produkte, die nichts Besonderes sind oder sogar schlecht genießbar bis ungenießbar, als etwas ganz Exklusives darzustellen. Irgendwelche Süßwaren mit phantasievollen Namen wie „Wiener Törtchen“, die ungenießbar sind, Antipasti, die den Namen nicht verdienen und Sachen, die irgendwie exotisch aussehen sollen, um sie preislich zu optimieren- also den Preis nach oben zu schrauben, so dass man sich als Kunde besonders beschenkt fühlt, wenn man einen der Ladenhüter reduziert bekommt. Ich verstehe gar nicht, was dieses „Corso“ soll? Denn die Zusammenstellung der Produktpalette ist ja total beliebig- von überall her und nichts Aussagekräftiges oder Besonderes und schon gar nicht typisch Korsisches! Es soll beim Kunden aber wohl die Sehnsucht nach dem Süden wecken- er soll sich irgendwie „korsisch“ fühlen, obwohl er das ja eigentlich gar nicht den Produkten, die von „Corso“ angeboten werden, zuordnen kann. „Corso“ hat wohl so einen südlichen Touch, dass man unter dem Namen alles anbieten kann- Käse aus Österreich, „Wiener Törtchen“, Antipasti, Sachen aus Südasien. Irgendwie ist das ja alles „Corso“, oder?

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„Ich bin a Kika“

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Wir kennen mittlerweile alle die nervige Werbung des Möbelhauses „KIKA“, in denen Fußballer mit dem sehr originellen Slogan werben, „a Kika“ zu sein. Bei den halbwegs denkenden Menschen kommt die Frage auf, inwiefern der Kunde einen Fußballer mit Möbeln in Verbindung setzen soll? Oder ist die Botschaft, dass man sich so fühlen wird, wie der Fußballer, wenn man in dem Möbelhaus einkauft? Ich persönlich halte das Meiste in dem KIKA-Laden für überteuerten Ramsch- deswegen können die sich wahrscheinlich auch leisten, so teure Werber wie Profi-Fußballer zu engagieren. Aber egal. Die Glotze muss man ja nicht schauen und Radio nicht hören- zwingt mich ja keiner dazu. Ganz anders schaut es beim Käseblatt „Meine Woche“ aus, das den Leuten in einem Paket aus Werbung jede Woche vor die Haustür geschmissen wird. Der Steuerzahler finanziert diesen Werbe-Ramsch mit, ohne es zu wissen und dafür wird man mit Tonnenweise Altpapier zugemüllt. Der Alaba grinst mich aus einem Dutzend KIKA-Werbeprospekten an- er ist eben „a Kika“. Ich werde jetzt auch „a Kika“ und kicke diesen „Meine Woche“-Werbemüll der sogenannten Redaktion, die in meinen Augen nur eine getarnte Keiler-Firma ist, vor die Haustür, denn mich interessiert es herzlich wenig, wer alles „a Kika“ ist und ich bin auch nicht dran interessiert, den „Meine Woche“-Werbemüll ständig zu meinen Unkosten entsorgen zu müssen!

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Was ist eigentlich mit der Lidl-Webseite los?

Viele Österreicher machen sich Gedanken: Über die neue Bundesregierung zum Beispiel. Oder über das Wetter. Ich hingegen zerbreche mir über viel Profaneres den Kopf: Vor einiger Zeit gehe ich auf die Lidl-Website und stelle mit Entsetzen fest, dass sie das Design der Website geändert haben. Was früher übersichtlich und ansprechend war, ist jetzt ein augenschmerzendes Durcheinander, das kein Programmierer aus diesem Jahrhundert gemacht haben kann. Offensichtlich lohnt sich Lidl nicht mehr für die guten Programmierer und sie haben entschieden, den Kunden mit einer abschreckenden Webseitengestaltung zu vergraulen. Vielleicht haben sie das Webdesign nach Nordkorea outgesourct? Oder Afghanistan? Vielleicht will Lidl gar nicht, dass die Kunden sich die Warenangebote anschauen oder dass dem Kunden die Website gefällt? Denn ein Laden, der alles anbietet, was angeblich billig ist, muss auch auf der Webseite billig herüberkommen, oder?

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Michelle vs Christina Stürmer

Beim Hinhören von Radio Niederösterreich bzw. Radio Oberösterreich habe ich mich letztens gefragt, welche sogenannte Sängerin unerträglicher ist: Michelle oder Christina Stürmer? Ich war nämlich überzeugt: Schlimmer als Stürmer geht nimmer- da muss ich mir immer die Ohren zuhalten. Und da kommt auf einmal die schon pensioniert geglaubte Michelle mit ihrem neuen Album und nach Jahren der Ruhe zerreißt diese Kreischerin wieder die Trommelfelle und erzeugt Kopf- und Zahnschmerzen der dritten Art! Jedes Mal, wenn ich diese Michelle höre, muss ich an den Bohrer eines Zahnarztes denken: Das Geräusch, bevor es mit diesem Foltergerät in den Mund geht! Ich frage mich, nach welchen Maßstäben man so einen mißglückten Artisten als Sänger dekoriert: Nach der Unerträglichkeit seines „Gesangs“? Denn ich meine: Diese Frau könnte bei „Supertalent“ oder wie auch immer diese Shows heißen vor Dieter Bohlen und dem lauthals grölenden Publikum als super Lachnummer herhalten- inklusive der reichhaltigen Kommentare- aber die meint es ja ernst- und irgend jemand- ich nenne es einmal die GIS-Zwangsgebühren-Mafia- fördert solche Superuntalente!

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