Radio Wien? Nein, Danke!

Ich werde oft gefragt, warum ich ausgerechnet „Radio Wien“ nicht ausstehen kann. Na ja. Da gibt es einige Gründe. Zum Beispiel die immergleiche Playlist, die die arbeitsscheuen und phantasielosen Moderatoren abspielen lassen- und zwar jeden Tag. Ich kenne wirklich keinen vergleichbaren Sender, der so penetrant Queen, Abba und ausgelatschte „Hits“ abspielt, die keiner mehr hören kann. Dazwischen immer der Aufhänger „Radio Wien“, damit auch alle Idioten wissen, dass es sich bei der schlechtesten Musik aller Zeiten um einen Sender handelt, der aus irgend einem Grund- obwohl seit Jahren dort die gleiche Playlist rennt- „Moderatoren“ beschäftigt, die vom Gebührenzahler bezahlt werden. Ich frage mich wirklich, wozu diese Playlist-Zombies dort am Pult sitzen?

Advertisements
Veröffentlicht unter Uncategorized | Verschlagwortet mit , | Kommentar hinterlassen

Österreichs bekanntester Arzt

Überall, wo man gar nicht wirklich hinschauen will, prangt die Erscheinung seiner Heiligkeit: Ob in Zeitschriften oder TV-Sendungen: Universitätsprofessor Doktor Siegfried Meryn scheint nicht nur „Österreichs bekanntester Arzt“ zu sein, sondern auch Österreichs einziger Arzt, denn warum ist er eigentlich immer im vom Gebührenzahler finanzierten Fernsehen zu sehen und in vom Steuerzahler finanzierten Zeitschriften? Das kommt einem schon leicht eigenartig vor, aber man kennt es ja: Es sind immer die mächtigen und kulanten Familien, aus denen dann gar nicht durch Wunderwerk, sondern durch uralte Connections, die Experten und Professoren erwachsen. Übrigens: Operiert ein Herr Professor oder Primar besser als ein „normaler“ Arzt? Haben die, die von üblichen Ärzten behandelt werden, einfach Pech?

Veröffentlicht unter Uncategorized | Verschlagwortet mit , , , , | Kommentar hinterlassen

Sticker-Manie

Liebe Freunde, bitte helft mir! Ich habe nur einen halben Oskar und den Hintern von einem Przewalski-Pferd! Wer hat die fehlenden Teile? Ich werde wahnsinnig- zwei unvollständige Sticker!

Veröffentlicht unter Uncategorized | Verschlagwortet mit , , , | Kommentar hinterlassen

A1 will Geld für Kundenservice: Dreistigkeit siegt!

Scannen0110

War das früher nicht so, dass der Reparaturservice eines Kommunikationsdienstleisters kostenlos war? Immerhin besteht ja ein Vertrag zwischen dem Kunden und dem Dienstleister und der muss gewährleisten, dass der Kunde das bekommt, wofür er monatlich eine geschmalzene Gebühr bezahlt, die inflationshalber immer weiter und weiter steigt, ohne dass das Angebot besser wird! A1 hat sich wohl gedacht, dass man dumme Kunden jetzt für den normal kostenlosen Kundenservice einfach zahlen lassen soll- warum nicht von der Dummheit von Leuten profitieren, die davon überzeugt werden sollen, dass sie noch nicht genug zahlen?! Gewährleistung war gestern- Kunden aussaugen ist heute angesagt!

Veröffentlicht unter Uncategorized | Verschlagwortet mit , , , , | Kommentar hinterlassen

Eier vom Wanderhuhn

DSCN7785

Mit dem Wandern verbindet der Mensch offenbar etwas Positives. Wie sonst ließe sich die angebliche Beliebtheit der „Wanderhure“ erklären? Ist eine „Wanderhure“ besser, als eine Hure? Ist sie moralischer? Ist sie am Ende gar keine Hure? Der „Wanderfalke“ ist uns irgendwie auch sympathischer als ein „normaler“ Falke, denn mit dem Wanderfalken verbinden wir einen, der sich einem höheren Ziel verpflichtet fühlt. Ich zumindest habe aber ganz speziell etwas gegen den „Huren-Wanderfalken“, nachdem er immer wieder zu uns zurückkommt, um saftige Singvögel zu jagen und dann unter aller Augen genüßlich zu zerfleischen. Was ist jetzt mit dem „Wanderhuhn“? Ist das ein Huhn, das auf Wanderschaft geht? Und wenn es auf Wanderschaft geht- wie bekommen wir dann seine Eier in die Hände und die gut gefüllten Supermarktregale? Immerhin- von den ganzen Wanderern- Durchwanderer inklusive- ist mir das „Wanderhuhn“ noch das sympathischste. Es wird viel Mühe in seine Semi-Wanderung investiert, auch wenn es eher der mobile Stall ist, der wandert, und nicht das Huhn.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Verschlagwortet mit , , , , | Kommentar hinterlassen

„Professor“ oder doch nur verbeamteter „Brotfresser“?

Als Resident Piefke hat man es in Österreich nicht leicht. Da ist zum Beispiel die österreichische Titelsucht und die Besessenheit von willkürlichen Würden-Bezeichnungen, die nichts mit dem Bildungsweg der Person zu tun haben. Der Herr oder die Frau Professor ist dafür bezeichnend. Wer alles in Österreich ein Professor sein will, ist schon bedenklich genug- sieht man ja in diversen Zeitschriften und Fernsehsendungen. Wer alles ein Professor sein kann, ist zumindest genauso besorgniserregend: Grund- und Hauptschullehrer und Lehrer im Allgemeinen. Während „Professor“ in Deutschland eine Bezeichnung für einen lehrenden Beschäftigten an einer Universität ist, der sich meist jahrelang dafür habilitiert hat, ist Österreich ein Schlaraffenland für alle, die nix Besonderes sind und nix der Bezeichnung Entsprechendes leisten, aber etwas sein wollen:

https://kurier.at/leben/ist-jeder-lehrer-ein-professor-junge-gruene-wollen-titel-fuer-alle-abschaffen/253.266.698

Veröffentlicht unter Uncategorized | Verschlagwortet mit , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Spar: Natur Pur?

DSCN7508

Symbolisch für den ganzen „Natur“-Schmäh: Der Pseudo-Verzicht auf Plastiktüten mit dem Hinweis, diese nach Chemie ausschauende Tüte sei aus nachwachsenden Rohstoffen und kompostierbar! Habe im Laufe der Jahre beim Gärtnern und auf Ackerland auch so einiges gefunden, was die Leute noch vor kurzem für „kompostierbar“ hielten: Elektro-Plastikkabel, Kleidung, Schuhe, Restmüll jeder Art- vor allem aus Kunststoff. Manche verheizen das auch gern- so gesehen ist natürlich alles „kompostierbar“, aber das schaut mir nicht nach einem Jutesack aus und soll ich versuchen, diese Tüte in meinem Garten auf den Kompost zu legen und den Würmern und Wildtieren als „Nahrung“ anzubieten?

Veröffentlicht unter Uncategorized | Verschlagwortet mit , , , , | Kommentar hinterlassen

Schafft endlich den ORF-Freunderlwirtschaftsverein ab!

Immer, wenn ich zufällig wo ORF sehe, stehen mir die Haare zu Berge: Da werden in Nachrichten-, Diskussions- und Kultursendungen einzelne Autoren und ihre Bücher vorgestellt, bei denen man sich fragt, warum bei der Unzahl von Publikationen ausgerechnet ein ORF- bzw. Establishment-Freunderl dort vorgestellt wird und so ungebührliche Vorteile gegenüber Tausenden anderer Autoren erhält! Schafft endlich diese vom Bürger finanzierte ORF-Vetternwirtschaft ab! Wir brauchen eure geistige Bevormundung und Werbung für eure Freunderl nicht!

Veröffentlicht unter GIS, Kultur, ORF, Politik, Uncategorized | Verschlagwortet mit | Kommentar hinterlassen

Spar-Rabattmarkerl-Frust

Wie ich so meine Taschen ausleere, kommen die Rabattmarkerln zum Vorschein: Zwei vom September vergangenen Jahres, ein paar von anderen längst nicht aktuellen Monaten und ein paar „Oster-Rabattmarkerl“. Ich würde mich nun gern mit dem Zuständigen für diese „Aktion“ unterhalten und ihn fragen, ob diese Rabattmarkerl-Aktion einen anderen Sinn hat, als Klebepapier zu bedrucken, denn hat tatsächlich jemals jemand dieses ganze Heftchen vollbekommen? Die machen das so kompliziert, dass man ja nicht in Versuchung kommt, die Heftchen zu komplettieren- da gibt es nämlich den Sammelzeitraum und dann gibt es den Einlösezeitraum und es ist eben Pech, wenn man zum knapp bemessenen Einlösezeitraum, an dem man diese blöden Vormonats-Markerln schon längst wieder vergessen hat, gar nicht einkaufen muss, kann oder will. Ich würde mich auch gar nicht ärgern, wenn es diese Rabattmarkerl-„Aktion“ gar nicht gäbe, aber jetzt animieren sie einen ja dazu, sich mit dem Thema zu beschäftigen, indem sie dir diese Aufkleber mit der Rechnung in die Hand drücken und man sich denkt, dass man jetzt ein Vermögen einfach so verschwendet, weil man wieder einmal nur vier Markerln hat oder weil man das Heftchen nicht ausgehändigt bekommen hat oder weil man eben nicht ständig Heftchen in der eh schon von Supermarktkarten platzenden Geldbörse herumträgt!

Veröffentlicht unter Einkaufen | Verschlagwortet mit , , , , , , | Kommentar hinterlassen

„Skandal Österreich Nazilied“

Nachdem Österreich nun nichts mehr im Skispringen reißt und die Springer und Flieger eher ein teures repräsentatives Accessoire sind- wie die im Geiste emeritierte österreichische Fußball-Nationalmannschaft-, muss sich die ehemals stolze Nation überlegen, wofür Österreich noch gut und in der Welt bekannt sein soll. Für internationalen Menschen-Import-Export vielleicht? Immerhin sind Waltz und Schwarzenegger wahre Exportschlager, auch wenn Arnie jetzt öfters bei österreichischen Sportveranstaltungen und anderen Happenings zu sehen ist und vielleicht schon eine wenigstens temporäre freiwillige Ausreise aus dem Land der Träume ins Land der Spanischen Hofreitschule und des Wiener Schnitzels im Auge hat, da sich in der Wahlheimat niemand mehr so richtig für ihn interessiert. Aber ob Waltz oder Arnie- mit den Berühmtheiten ist es in Zeiten von globalem Internet, facebook und youtube-Self-made-Stars so, dass man sie beim nächsten Stop im Fastfood-Restaurant schon wieder vergessen hat. Auf der anderen Seite importiert Österreich sehr erfolgreich Menschen. Ob reiche Russen oder reiche Araber- illiberales Gedankengut, dubiose Bündnisse und Geldquellen oder die von den Österreichern so gefürchtete Verschleierung hin oder her- Geld stinkt nicht und ein Dauervisum oder eine Staatsbürgerschaft bringen dem einen oder anderen Konsul, Botschafter und Mitarbeiter diverser Ministerien Dankbarkeit und vielleicht auch anderes. Aber es gibt etwas, wofür Österreich schon immer weltbekannt war und wohl noch lange sein wird: Es ist das Land der Nazi-Skandale und der europaweit dämonisierten Blauen Gefahr. Immer, wenn es nichts mehr zu berichten oder politisch zu debattieren gibt, wird ein Wiederbetätigungs-Thema aus dem Hut gezaubert, auch wenn es nur ein von niemandem beachtetes Burschenschaftler-Lied ist, das sich die meisten jungen Österreicher sicher nicht auf youtube anhören. Viele vermuten Neid dahinter. Den Neid der deutschen Nachbarn über die Österreicher und den Neid der Unterschichten über die exklusiven Burschenschaftler. Doch ein gewisser Neid ist durchaus berechtigt: Da verteidigt ein „halber Perser“ im ORF-Interview einen Oberschichten-Verein, der ausgerechnet von einem kritisiert wird, der auch nicht gerade ein Repräsentant sozialer Unterschichten ist- Christian Kern. Immerhin- selten trifft man bei den Burschenschaften auf Vertreter aus dem Plattenbau, die sich für das Studium, wenn sie denn eines machen können, verschulden müssen und neben dem Studium arbeiten müssen und selten hat ein Unterschichten-Vertreter mit eventuellem Migrationshintergrund, dessen vielleicht alleinerziehender Elternteil Grundsicherung bezieht und von der Hand in den Mund lebt, „Nazi-Lieder“ oder Nicht-Nazilieder in einer schlagenden Verbindung angestimmt, denn in den exklusiven Club der Burschenschaften kommt auch ein „halber Perser“ nur herein, wenn er und seine Familie etwas zu bieten haben. Und wieder wird erfolgreich von dem wahren Skandal abgelenkt: Dass Burschenschaften ein anti-feministischer, diskriminierender Verein sind, der seine Zeitgeist-feindliche Stellung aggressiv zur Schau stellt und der damit genauso der Freiheit und Aufklärung entgegenarbeitet wie Moscheevereine und religiös basierte Schulen. Andererseits- was bleibt von Österreich, wenn es keine „Nazi-Skandale“ und Sozialneid erweckenden Burschenschaften oder Opernbälle mehr gibt?

Veröffentlicht unter Einwanderung, ORF, Parlament, Politik | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , | Kommentar hinterlassen